super soft residency #2

Sophia Seiss

Die Tänzerin und Performerin Sophia Seiss beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Übersetzung von körperlichen Prozessen in soziale Phänomene. Mit ihrem neu entwickelten Solo Inflammations erforschte sie während ihrer super soft residency, wie eine Idee, eine Geste oder sogar ein zufälliges Ereignis eine Welle auslösen kann, die eine Masse mitreißt. Inflammations (“Entzündungen”) beschreibt einerseits das Pulsieren einer Wunde oder einen brennenden Schmerz, verweist zugleich aber auch auf soziale Phänomene, die gesellschaftliche Prozesse anstoßen; wenn aus der*dem Einzelnen Vielfältiges/Vielfaches wird. Sophia Seiss (*1993, sie/ihr) lebt und arbeitet als Tänzerin und Performerin in Berlin. Derzeit studiert sie im Masterprogramm EXERCE am Institut Chorégraphique International in Montpellier. Sie kollaboriert mit Musiker*innen, bildenden Künstler*innen und Choreograph*innen in Deutschland, Frankreich der Schweiz und der Ukraine.

Im Rahmen der super soft residency bietet soft power regelmäßig Künstler*innen, Musiker*innen oder Performer*innen Raum, um an ihren aktuellen Proben, Recherchen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen zu arbeiten und diese weiterzuentwickeln.

Zeitraum
18.–26.1.2022