Sumayyah Smith ist eine multidisziplinäre Tanzkünstlerin, die die Überschneidungen von Fürsorge, Kunstschaffen und Weltgestaltung miteinander verwebt. Ihre Bewegungskompositionen schaffen einen frei fließenden Raum für Freude und radikale Vorstellungskraft: Sie wandeln sich zwischen Somatik, Performance und Spiel als Werkzeuge für persönliche und kollektive Heilung. Sumayyah setzt sich spielerisch mit Natur, Sexualität, Humor, Surrealismus und der Dekonstruktion der Schwarzen Femme Identität. Als aufstrebende Choreografin und Artist-in-Residence in New York wurde Sumayyahs Arbeit im CPR (Center for Performance Research), Index Space, Mark Morris Dance Center, The Brick Theatre und LaMama gezeigt. Sie hat zudem mit Jenna Westra, Miles Greenberg (in der Faurschou Gallery), Jesse Obremski, Olga Rabetskaya und anderen zusammengearbeitet und als Performerin gearbeitet. Sumayyah lebt derzeit in Berlin.
Während ihrer Residency bei soft power vom 30.6.–27.7.2025 wird Sumayyah sich mit der Recherche für ihre neueste Arbeit mit dem Titel Spring 1972 beschäftigen.
Im Rahmen der super soft residency bietet soft power regelmäßig Künstler*innen, Musiker*innen oder Performer*innen Raum, um an ihren aktuellen Proben, Recherchen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen zu arbeiten und diese weiterzuentwickeln. Für die Sommerausgabe des Residenzprogramms wurde im April 2025 ein Open Call veröffentlicht, der sich an Künstler*innen und Künstler*innenkollektive aller Disziplinen richtete, die in Berlin ansässig sind und mit Platzproblemen zu kämpfen haben. Wir danken allen Künstler*innen, die sich für die Residency beworben haben. Wir haben zahlreiche beeindruckende Bewerbungen erhalten, die nicht nur die künstlerische Vielfalt und Exzellenz, sondern auch den dringenden Bedarf an Arbeitsräumen in dieser Stadt widerspiegeln.