{"id":2776,"date":"2025-07-21T09:31:33","date_gmt":"2025-07-21T09:31:33","guid":{"rendered":"https:\/\/softpower.world\/?post_type=projekt&#038;p=2776"},"modified":"2025-07-21T09:57:26","modified_gmt":"2025-07-21T09:57:26","slug":"backseat","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/softpower.world\/de\/projekt\/backseat\/","title":{"rendered":"backseat"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>backseat<\/em> ist eine Recherchekollaboration von meii soh und federica nicastro (fen), die sich mit der Schnittstelle zwischen Sound, Performance und Broadcasting besch\u00e4ftigt. Dieser Workshop er\u00f6ffnet die Forschungsarbeit des Duos zur R\u00fcckbank (Englisch: backseat) als Raum der akustischen Abschirmung und Dissoziation, um pers\u00f6nliche und gemeinsame Erfahrungen durch das Teilen von Geheimnissen, Spannungen, Sehns\u00fcchten, Gest\u00e4ndnissen und den prismatischen Texturen von Weichheit und Macht zu reflektieren. Durch die Auseinandersetzung mit pers\u00f6nlichen digitalen Archiven und gemeinsamen Schreibmethoden l\u00e4dt der Workshop dazu ein, Autor*innenenschaft zu dezentralisieren, kollektive Selbstreflexion zu betreiben und gemeinsam Geschichten zu erfinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Workshop ist Teil der laufenden Forschungsarbeit von <em>backseat<\/em>, einem Gemeinschaftsprojekt der interdisziplin\u00e4ren K\u00fcnstler*innen meii soh und federica nicastro (fen) \u2013 eine Auseinandersetzung mit softness: ein gepolsterter Sitz; ein Aufruf, durch Introspektion Macht zur\u00fcckzugewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2013 Die Anmeldung ist kostenlos und \u00fcber den Link m\u00f6glich.<br>\u2013 Die Teilnehmer*innenzahl ist auf maximal 8 Personen begrenzt.<br>\u2013 Der Workshop ist kostenlos und steht allen offen, die sich f\u00fcr Storytelling, Schreiben und Sound interessieren.<br>\u2013 Der Workshop wird auf Englisch abgehalten.\u00a0<br>\u2013 Spendenbeitr\u00e4ge sind willkommen und unterst\u00fctzen direkt die Fortf\u00fchrung des Projekts backseat.<br>\u2013 Getr\u00e4nke und Snacks werden bereitgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Accessibility<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>soft power&nbsp;<\/em>befindet sich in einem ehemaligen Fabrikgeb\u00e4ude in der Teilestra\u00dfe 11-13, 12099 Berlin. Die Bushaltestelle \u201eRohdestra\u00dfe\u201c (M46) befindet sich direkt vor dem Geb\u00e4ude (Eingang durch Tor 3). Der Weg von der Bushaltestelle zum Treppenhaus\/Aufzug ist gepflastert und betoniert \u2013 aufgrund der Lage (Industriegebiet) ist der Weg nicht immer eben. F\u00fcr Fragen zur Anfahrt vorab kontaktiert uns gerne per Email: hello@softpower.world.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>soft power<\/em>&nbsp;befindet sich im 3. Stock und ist \u00fcber die Treppe sowie \u00fcber einen Fahrstuhl (Lastenaufzug) erreichbar. Wir helfen gerne denjenigen, die den Aufzug benutzen m\u00fcssen, und sind am Tag der Veranstaltung unter folgender Mobilnummer erreichbar: 01573 0760994.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt genderneutrale Toiletten im 3. Stock (es ist derzeit leider keine rollstuhlgerechte Toilette vorhanden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><i>backseat<\/i> ist eine Recherchekollaboration von meii soh und federica nicastro (fen), die sich mit der Schnittstelle zwischen Sound, Performance und Broadcasting besch\u00e4ftigt. Dieser Workshop er\u00f6ffnet die Forschungsarbeit des Duos zur R\u00fcckbank (backseat) als Raum der akustischen Abschirmung und Dissoziation, um pers\u00f6nliche und gemeinsame Erfahrungen durch das Teilen von Geheimnissen, Spannungen, Sehns\u00fcchten, Gest\u00e4ndnissen und den prismatischen Texturen von Weichheit und Macht zu reflektieren. 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Dabei wird oft generalisierend von der geteilten Erfahrung prek\u00e4rer Umst\u00e4nde ausgegangen, ohne genauer zu hinterfragen, was Prekarit\u00e4t in diesem Kontext eigentlich jeweils f\u00fcr die Einzelnen bedeutet. Mit <em>Money on my mind<\/em> macht <em>soft power<\/em> es sich zum Anliegen, fortlaufend einen Gespr\u00e4chsraum zu schaffen: Wie, wann und warum (beziehungsweise vor allem warum nicht) wird im Kontext von Kulturarbeit und k\u00fcnstlerischer Berufspraxis \u00fcber Geld gesprochen? <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Workshop: <em>Money &amp; Emotions<\/em> mit Nea-Kosma <br><br>Geld, Verm\u00f6gen, Kapital \u2013 unsere Beziehung hierzu ist eine lebenslange und dynamische. W\u00e4hrend diese Beziehung oftmals rationalisiert, als neutral oder objektiv dargestellt wird, spielen Gef\u00fchle wie Schuld, Scham, Stolz, Angst, Ohnmacht oder Neid eine gro\u00dfe Rolle. Diese Gef\u00fchle werden durch eine Vielzahl von Faktoren wie \u00f6konomische Verh\u00e4ltnisse, kulturelle Hintergr\u00fcnde und systemischer Unterdr\u00fcckung beeinflusst. Diese Einfl\u00fcsse sind intersektional und betreffen uns auf unterschiedliche Weise, je nachdem, wie sich Rassismus, Klassismus, Sexismus und andere Diskriminierungsformen \u00fcberschneiden. So pr\u00e4gen diese Faktoren nicht nur unsere individuellen Emotionen und wie leicht es uns f\u00e4llt, \u00fcber Geld zu sprechen, sondern auch, wer Zugang zu finanziellen Ressourcen bekommt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>In diesem 2-st\u00fcndigen Workshop mit Nea-Kosma (Rea Stamatoulakis und Vanessa Olt) geht es darum, die eigenen Perspektiven zu Geld zu erkennen und gesellschaftlich-strukturelle Barrieren zu durchschauen. Interaktive, anonymisierte, \u00dcbungen, Leitfragen und abschlie\u00dfende Diskussionen laden die Teilnehmenden dieser Session dazu ein, tief verwurzelte Verbindungen zwischen Geld, Wert und Emotionen einzuordnen, den Einfluss ihres Umfeldes und Zugang zu Ressourcen zu reflektieren, sowie die eigene emotionale Ebene im Umgang mit Geld zu entschl\u00fcsseln. Die gew\u00e4hlten Gespr\u00e4chsmethoden f\u00f6rdern einen gleichberechtigten Austausch aller Teilnehmenden. Im Anschluss an den Workshop bleibt die Bar bei soft power ge\u00f6ffnet, um den Dialog in einem gesch\u00fctzten und unterst\u00fctzenden Umfeld fortzusetzen. <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Nea-Kosma fungiert als Br\u00fccke zwischen Wirtschaft und Kreativindustrie. Im Jahr 2020 von Rea Stamatoulakis und Vanessa Olt gegr\u00fcndet, unterst\u00fctzt Nea-Kosma kreative Unternehmer*innen und K\u00fcnstler*innen durch Zugang, Bildung und Vernetzung. Durch regelm\u00e4\u00dfige Gruppen-Workshops, hilfreiche Business-Tools und strategische Unternehmensberatung entmystifiziert Nea-Kosma Gesch\u00e4ftsstrukturen und Finanzprozesse. Mit der individuellen Kombination quantitativer und qualitativer Arbeitsweisen au\u00dferhalb der bin\u00e4ren, vorherrschenden Vorstellungen versucht Nea-Kosma, etablierte Strukturen und bereits bestehende Perspektiven aufzubrechen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der Workshop ist kostenlos, findet auf Englisch statt und ist f\u00fcr max. 25 Personen zug\u00e4nglich. <br>Bitte meldet euch bis zum 19.8. \u00fcber den Link (rechts) an.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Barrierefreiheit: Unsere R\u00e4umlichkeiten befinden sich im 3. Stock und sind \u00fcber die Treppe sowie \u00fcber einen Fahrstuhl erreichbar. Der Zugang zum Raum ist ebenerdig. Als Sitzm\u00f6glichkeiten stehen Hocker zur Verf\u00fcgung. Das barrierefreie WC im 3. Stock ist ebenerdig zu erreichen. F\u00fcr Fragen zur Anfahrt vorab und f\u00fcr Assistenz vor Ort bei der Benutzung des Fahrstuhls (Lastenaufzug) sind wir gerne telefonisch erreichbar unter: 01573 0760994 <\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->","post_title":"Money on my mind","post_excerpt":"In dem 2-st\u00fcndigen Workshop <i>Money & Emotions<\/i> mit Nea-Kosma (Rea Stamatoulakis und Vanessa Olt) geht es darum, die eigenen Perspektiven zu Geld zu erkennen und gesellschaftlich-strukturelle Barrieren zu durchschauen. Interaktive, anonymisierte, \u00dcbungen, Leitfragen und abschlie\u00dfende Diskussionen laden die Teilnehmenden dieser Session dazu ein, tief verwurzelte Verbindungen zwischen Geld, Wert und Emotionen einzuordnen, den Einfluss ihres Umfeldes und Zugang zu Ressourcen zu reflektieren, sowie die eigene emotionale Ebene im Umgang mit Geld zu entschl\u00fcsseln. Die gew\u00e4hlten Gespr\u00e4chsmethoden f\u00f6rdern einen gleichberechtigten Austausch aller Teilnehmenden. Im Anschluss an den Workshop bleibt die Bar bei soft power ge\u00f6ffnet, um den Dialog in einem gesch\u00fctzten und unterst\u00fctzenden Umfeld fortzusetzen. Der Workshop ist kostenlos, findet auf Englisch statt und ist f\u00fcr max. 25 Personen zug\u00e4nglich. Bitte meldet euch bis zum 19.8. an (siehe ausf\u00fchrliche Workshop-Beschreibung unter \u201eProgramm\u201c).","post_status":"publish","comment_status":"closed","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"money-on-my-mind","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-11-23 02:38:34","post_modified_gmt":"2024-11-23 02:38:34","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/softpower.world\/?post_type=projekt&#038;p=2158","menu_order":0,"post_type":"projekt","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":115,"post_author":"4","post_date":"2022-12-04 21:14:00","post_date_gmt":"2022-12-04 21:14:00","post_content":"<!-- wp:paragraph -->\n<p>Bei diesem Workshop mit der in Berlin lebenden K\u00fcnstlerin, Designerin und Goldschmiedin MIGL\u0116 wurden Teilnehmer*innen in den Prozess der Wachsgusstechnik eingef\u00fchrt, um ein individuelles Schmuckst\u00fcck herzustellen. MIGL\u0116s Praxis als Designerin und Goldschmiedin zeichnet sich durch eine reiche visuelle Sprache aus, die von zeitgen\u00f6ssischen Str\u00f6mungen in Kunst und Design beeinflusst ist. Edelmetall wird geschmolzen und zu Ringen und anderen nicht geschlechterspezifischen St\u00fccken verformt, wobei die Kontingenz der Materialeigenschaften selbst zum Vorschein kommt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->","post_title":"MIGL\u0116 Workshop","post_excerpt":"Bei diesem Workshop mit der in Berlin lebenden K\u00fcnstlerin, Designerin und Goldschmiedin MIGL\u0116 wurden Teilnehmer*innen in den Prozess der Wachsgusstechnik eingef\u00fchrt, um ein individuelles Schmuckst\u00fcck herzustellen. MIGL\u0116s Praxis als Designerin und Goldschmiedin zeichnet sich durch eine reiche visuelle Sprache aus, die von zeitgen\u00f6ssischen Str\u00f6mungen in Kunst und Design beeinflusst ist. 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Aber diejenigen, die dar\u00fcber bestimmen, wie diese digitale Welt aussieht, wie sie klingt, wie sie funktioniert und wie sie uns beeinflusst, sind fast ausschlie\u00dflich m\u00e4nnlich.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die erste Ausgabe der <em>SCHOOL OF INTUITIONS <\/em>widmete sich der Wissensvermittlung im digitalen Bereich und bot jungen Frauen und nicht-bin\u00e4ren Personen eine Plattform gemeinschaftlichen Lernens und Experimentierens. Dabei gaben die Workshop-Leiterinnen Carolin Schnurrer (elektronische Musikproduktion), Charlotte Rohde (digitale Schriftgestaltung) und Vera van de Seyp (kreatives Coding) Einblicke in ihre Arbeitsbereiche, in denen Frauen und weiblich sozialisierte Personen weiterhin systematisch unterrepr\u00e4sentiert sind.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->","post_title":"SCHOOL OF INTUITIONS","post_excerpt":"Die erste Ausgabe der <i>SCHOOL OF INTUITIONS<\/i> widmete sich der Wissensvermittlung im digitalen Bereich und bot jungen Frauen und nicht-bin\u00e4ren Personen eine Plattform gemeinschaftlichen Lernens und Experimentierens. 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