{"id":2158,"date":"2024-08-08T08:58:31","date_gmt":"2024-08-08T08:58:31","guid":{"rendered":"https:\/\/softpower.world\/?post_type=projekt&#038;p=2158"},"modified":"2024-11-23T02:38:34","modified_gmt":"2024-11-23T02:38:34","slug":"money-on-my-mind","status":"publish","type":"projekt","link":"https:\/\/softpower.world\/de\/projekt\/money-on-my-mind\/","title":{"rendered":"Money on my mind"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Kunstwelt, insbesondere in der sogenannten Freien Szene, werden monet\u00e4re Realit\u00e4ten, wirtschaftliche Ausgangslagen und finanzieller Erfolg meist ausgeklammert, als w\u00e4ren sie nicht elementare Grundlage der Existenz k\u00fcnstlerischer Produktion und deren Pr\u00e4sentation \u2013 in kaum einem anderen beruflichen Umfeld wird \u201evalue\u201c als so unabh\u00e4ngig von monet\u00e4rem Wert gelesen. Dabei wird oft generalisierend von der geteilten Erfahrung prek\u00e4rer Umst\u00e4nde ausgegangen, ohne genauer zu hinterfragen, was Prekarit\u00e4t in diesem Kontext eigentlich jeweils f\u00fcr die Einzelnen bedeutet. Mit <em>Money on my mind<\/em> macht <em>soft power<\/em> es sich zum Anliegen, fortlaufend einen Gespr\u00e4chsraum zu schaffen: Wie, wann und warum (beziehungsweise vor allem warum nicht) wird im Kontext von Kulturarbeit und k\u00fcnstlerischer Berufspraxis \u00fcber Geld gesprochen? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Workshop: <em>Money &amp; Emotions<\/em> mit Nea-Kosma <br><br>Geld, Verm\u00f6gen, Kapital \u2013 unsere Beziehung hierzu ist eine lebenslange und dynamische. W\u00e4hrend diese Beziehung oftmals rationalisiert, als neutral oder objektiv dargestellt wird, spielen Gef\u00fchle wie Schuld, Scham, Stolz, Angst, Ohnmacht oder Neid eine gro\u00dfe Rolle. Diese Gef\u00fchle werden durch eine Vielzahl von Faktoren wie \u00f6konomische Verh\u00e4ltnisse, kulturelle Hintergr\u00fcnde und systemischer Unterdr\u00fcckung beeinflusst. Diese Einfl\u00fcsse sind intersektional und betreffen uns auf unterschiedliche Weise, je nachdem, wie sich Rassismus, Klassismus, Sexismus und andere Diskriminierungsformen \u00fcberschneiden. So pr\u00e4gen diese Faktoren nicht nur unsere individuellen Emotionen und wie leicht es uns f\u00e4llt, \u00fcber Geld zu sprechen, sondern auch, wer Zugang zu finanziellen Ressourcen bekommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem 2-st\u00fcndigen Workshop mit Nea-Kosma (Rea Stamatoulakis und Vanessa Olt) geht es darum, die eigenen Perspektiven zu Geld zu erkennen und gesellschaftlich-strukturelle Barrieren zu durchschauen. Interaktive, anonymisierte, \u00dcbungen, Leitfragen und abschlie\u00dfende Diskussionen laden die Teilnehmenden dieser Session dazu ein, tief verwurzelte Verbindungen zwischen Geld, Wert und Emotionen einzuordnen, den Einfluss ihres Umfeldes und Zugang zu Ressourcen zu reflektieren, sowie die eigene emotionale Ebene im Umgang mit Geld zu entschl\u00fcsseln. Die gew\u00e4hlten Gespr\u00e4chsmethoden f\u00f6rdern einen gleichberechtigten Austausch aller Teilnehmenden. Im Anschluss an den Workshop bleibt die Bar bei soft power ge\u00f6ffnet, um den Dialog in einem gesch\u00fctzten und unterst\u00fctzenden Umfeld fortzusetzen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nea-Kosma fungiert als Br\u00fccke zwischen Wirtschaft und Kreativindustrie. Im Jahr 2020 von Rea Stamatoulakis und Vanessa Olt gegr\u00fcndet, unterst\u00fctzt Nea-Kosma kreative Unternehmer*innen und K\u00fcnstler*innen durch Zugang, Bildung und Vernetzung. Durch regelm\u00e4\u00dfige Gruppen-Workshops, hilfreiche Business-Tools und strategische Unternehmensberatung entmystifiziert Nea-Kosma Gesch\u00e4ftsstrukturen und Finanzprozesse. Mit der individuellen Kombination quantitativer und qualitativer Arbeitsweisen au\u00dferhalb der bin\u00e4ren, vorherrschenden Vorstellungen versucht Nea-Kosma, etablierte Strukturen und bereits bestehende Perspektiven aufzubrechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Workshop ist kostenlos, findet auf Englisch statt und ist f\u00fcr max. 25 Personen zug\u00e4nglich. <br>Bitte meldet euch bis zum 19.8. \u00fcber den Link (rechts) an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Barrierefreiheit: Unsere R\u00e4umlichkeiten befinden sich im 3. Stock und sind \u00fcber die Treppe sowie \u00fcber einen Fahrstuhl erreichbar. Der Zugang zum Raum ist ebenerdig. Als Sitzm\u00f6glichkeiten stehen Hocker zur Verf\u00fcgung. Das barrierefreie WC im 3. Stock ist ebenerdig zu erreichen. F\u00fcr Fragen zur Anfahrt vorab und f\u00fcr Assistenz vor Ort bei der Benutzung des Fahrstuhls (Lastenaufzug) sind wir gerne telefonisch erreichbar unter: 01573 0760994 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dem 2-st\u00fcndigen Workshop <i>Money &#038; Emotions<\/i> mit Nea-Kosma (Rea Stamatoulakis und Vanessa Olt) geht es darum, die eigenen Perspektiven zu Geld zu erkennen und gesellschaftlich-strukturelle Barrieren zu durchschauen. Interaktive, anonymisierte, \u00dcbungen, Leitfragen und abschlie\u00dfende Diskussionen laden die Teilnehmenden dieser Session dazu ein, tief verwurzelte Verbindungen zwischen Geld, Wert und Emotionen einzuordnen, den Einfluss ihres Umfeldes und Zugang zu Ressourcen zu reflektieren, sowie die eigene emotionale Ebene im Umgang mit Geld zu entschl\u00fcsseln. Die gew\u00e4hlten Gespr\u00e4chsmethoden f\u00f6rdern einen gleichberechtigten Austausch aller Teilnehmenden. Im Anschluss an den Workshop bleibt die Bar bei soft power ge\u00f6ffnet, um den Dialog in einem gesch\u00fctzten und unterst\u00fctzenden Umfeld fortzusetzen. Der Workshop ist kostenlos, findet auf Englisch statt und ist f\u00fcr max. 25 Personen zug\u00e4nglich. Bitte meldet euch bis zum 19.8. an (siehe ausf\u00fchrliche Workshop-Beschreibung unter \u201eProgramm\u201c).<\/p>\n","protected":false},"featured_media":2161,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"pro_forder":[],"pro_mitwirkende":[365],"pro_kun":[364],"pro_tag":[],"pro_type":[20],"class_list":["post-2158","projekt","type-projekt","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","pro_mitwirkende-nea-kosma","pro_kun-nea-kosma","pro_type-workshop"],"acf":{"pro_tag":false,"pro_tag_source":{"label":"Tag","type":"taxonomy","formatted_value":false},"pro_type":[20],"pro_type_source":{"label":"Filter","type":"taxonomy","formatted_value":[20]},"pro_date":"27.8.2024, 18.30\u201321.30","pro_date_source":{"label":"Zeitraum","type":"text","formatted_value":"27.8.2024, 18.30\u201321.30"},"pro_artist":[364],"pro_artist_source":{"label":"Namen","type":"taxonomy","formatted_value":[364]},"pro_with":[365],"pro_with_source":{"label":"Mit","type":"taxonomy","formatted_value":[365]},"pro_link_text":"<a href=\"https:\/\/0ucjq14lc20.typeform.com\/to\/LeRsK2c8\">Registrierungslink (Typeform)<\/a>","pro_link_text_source":{"label":"Verlinkungen","type":"wysiwyg","formatted_value":"<p><a href=\"https:\/\/0ucjq14lc20.typeform.com\/to\/LeRsK2c8\">Registrierungslink (Typeform)<\/a><\/p>\n"},"pro_curated_by":"","pro_curated_by_source":{"label":"Kuratiert von","type":"text","formatted_value":""},"pro_thanks":"","pro_thanks_source":{"label":"Mit Dank an","type":"text","formatted_value":""},"pro_sponsor":"Kreativ-Transfer, aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien","pro_sponsor_source":{"label":"Gef\u00f6rdert von","type":"text","formatted_value":"Kreativ-Transfer, aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien"},"pro_photographer":"Marina Hoppmann","pro_photographer_source":{"label":"Fotos","type":"text","formatted_value":"Marina Hoppmann"},"pro_access_informationen":"","pro_access_informationen_source":{"label":"Accessibility","type":"text","formatted_value":""},"pro_press_text":"","pro_press_text_source":{"label":"Presse","type":"wysiwyg","formatted_value":""},"pro_budget":"800 \u20ac","pro_budget_source":{"label":"F\u00f6rdersumme","type":"text","formatted_value":"800 \u20ac"},"pro_start_date":"20240827","pro_start_date_source":{"label":"Anfangsdatum","type":"date_picker","formatted_value":"27 August 2024"},"pro_end_date":"20240827","pro_end_date_source":{"label":"Enddatum","type":"date_picker","formatted_value":"27 August 2024"},"pro_date_working":"1.4.\u20131.9.2024","pro_date_working_source":{"label":"Arbeitszeitraum","type":"text","formatted_value":"1.4.\u20131.9.2024"},"pro_place":"","pro_place_source":{"label":"Ort","type":"text","formatted_value":""},"pro_gallery":"","pro_gallery_source":{"label":"Gallery","type":"gallery","formatted_value":false},"pro_related_programs":[52,2079,709],"pro_related_programs_source":{"label":"Siehe auch - Programm","type":"relationship","formatted_value":[{"ID":52,"post_author":"4","post_date":"2021-10-23 21:41:12","post_date_gmt":"2021-10-23 21:41:12","post_content":"<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die digitale Welt ist Teil unseres Alltags \u2013 wir teilen unser Leben auf Tiktok und Instagram, verbinden uns mit unseren Freund*innen \u00fcber Whatsapp und Snapchat und treffen uns online in Zoom-R\u00e4umen. Aber diejenigen, die dar\u00fcber bestimmen, wie diese digitale Welt aussieht, wie sie klingt, wie sie funktioniert und wie sie uns beeinflusst, sind fast ausschlie\u00dflich m\u00e4nnlich.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die erste Ausgabe der <em>SCHOOL OF INTUITIONS <\/em>widmete sich der Wissensvermittlung im digitalen Bereich und bot jungen Frauen und nicht-bin\u00e4ren Personen eine Plattform gemeinschaftlichen Lernens und Experimentierens. Dabei gaben die Workshop-Leiterinnen Carolin Schnurrer (elektronische Musikproduktion), Charlotte Rohde (digitale Schriftgestaltung) und Vera van de Seyp (kreatives Coding) Einblicke in ihre Arbeitsbereiche, in denen Frauen und weiblich sozialisierte Personen weiterhin systematisch unterrepr\u00e4sentiert sind.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->","post_title":"SCHOOL OF INTUITIONS","post_excerpt":"Die erste Ausgabe der <i>SCHOOL OF INTUITIONS<\/i> widmete sich der Wissensvermittlung im digitalen Bereich und bot jungen Frauen und nicht-bin\u00e4ren Personen eine Plattform gemeinschaftlichen Lernens und Experimentierens. 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Die K\u00fcnstlerinnen Laura Radzewicz, Lena Pepli\u0144ska, Lea Dippold, Lisa Dieterle, Veronika Marxer und Vera Kamea setzten sich dabei rund um den Begriff der vernetzten Technologie kritisch mit den Themen Fan- und Autofiktion, technischer Imagination und posthistorischer spiritueller Praxis auseinander.<br><br>W\u00e4hrend der Residency suchte Veronika Marxer nach Wegen, die einzigartigen Erfahrungen des \u201cbeing a girl online\u201d und des Aufwachsens als M\u00e4dchen im Internet zu erfassen. Ebenfalls in Bezug auf Kindheitserfahrungen befasste sich Vera Kamea mit der Figur Kim Possible, einer der wenigen weiblichen Hauptfiguren in der Fernsehgeschichte der fr\u00fchen 2000er Jahre, und machte Kim Possible zu einer Sprecherin f\u00fcr Erfahrungen von Realit\u00e4tsflucht, Hoffnung und Schutzr\u00e4umen. Lea Dippold setzte sich mit solchen Sehns\u00fcchten nach Verbundenheit via Fandom, Eskapismus, Besessenheit und Substitution auseinander und lud daf\u00fcr \u00f6ffentliche Figuren \u2013 die ihre besten Freund*innen, Lovers, Vertraute und Inspirationen waren und sind \u2013 als Identifikations- und Projektionsfl\u00e4chen ein. Lisa Dieterle wagte sich w\u00e4hrend der Residency ebenfalls in Bereiche der Ambiguit\u00e4t, der Transformation und des Zusammenspiels zwischen Imagination und Realit\u00e4t vor: in Form einer zeitgen\u00f6ssischen Neuinterpretation alemannischer Fasnachtsmasken \u2013 einer Tradition, die tief in der Fasnachtszeit verwurzelt ist und emotionale Befreiung feiert. Xtreme Girl (Laura Radzewicz und Lena Pepli\u0144ska), als erz\u00e4hlendes Maskottchen eines Tech-Unternehmens, versuchte w\u00e4hrenddessen in einer Reihe von Video-Essays die Ursachen identit\u00e4rer Verzweiflung zu entschl\u00fcsseln und stellte dabei die Frage, was das echte \u201cSelbst\u201d ist und wie es in einer endlosen kybernetischen R\u00fcckkopplungsschleife mit reinen Daten verschmelzen k\u00f6nnte.\u00a0<br><br>Zeal Studios wurde 2023 von Veronika Marxer und Vera Kamea mit dem Ziel gegr\u00fcndet, junge K\u00fcnstler*innen in ihrer Karriereentwicklung und Sichtbarkeit zu unterst\u00fctzen, indem sie ihnen Ressourcen und eine Plattform sowie eine dynamische Gemeinschaft bieten.\u00a0<em>soft power<\/em>\u00a0begleitete das von Erasmus+ unterst\u00fctzte Residency-Programm in gemeinsamen Mentoring-Sessions, die sich auf die k\u00fcnstlerische Projektentwicklung, das Projektmanagement, das Verfassen von Artist Statements und Textbeitr\u00e4gen, sowie auch kuratorische Fragestellungen konzentrierten. Die Residency m\u00fcndete in der Gruppenausstellung\u00a0<em>You are always at the beginning &amp; always at the end<\/em>, die am 28. M\u00e4rz 2024 bei Council+ er\u00f6ffnet wurde (kuratorisches Team: \u00c9monie Fay Chetwin, Tim Rosenbaum und Mike Morlock).<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->","post_title":"Zeal: You are always at the beginning &amp; always at the end","post_excerpt":"Von November 2023 bis M\u00e4rz 2024 begleitete <i> soft power <\/i> Zeal Studios als Mentorinnen bei ihrer selbst initiierten und selbst organisierten 4-monatigen Residency. 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Im Februar 2022 hielten Linn\u00e9a Bake und Donna Volta Newmen von <em>soft power<\/em> als \"Invited Critics\" des Studienjahres 2021-2022 im Rahmen des Satellit-Programms der EKA in Berlin ein Seminar f\u00fcr die Studierenden. Im Einklang mit dem Lehrplan des MA-Studiengangs, der den Studierenden die M\u00f6glichkeit bietet, sowohl mit traditionellen Modellen des Grafikdesigns, als auch mit diskursiven und kuratorischen Formaten zu arbeiten, konzentrierte sich das Seminar auf kollaborative kuratorische Praxis, Finanzierungs- und F\u00f6rdermodelle f\u00fcr unabh\u00e4ngige Projekte und andere Aspekte der Selbstorganisation, die <em>soft power<\/em> als junge Institution prozesshaft entwickelt.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->","post_title":"EKA Satellite","post_excerpt":"Der Master of Arts (MA) in Grafikdesign an der Estonian Academy of Arts (EKA) ist ein zweij\u00e4hriges Programm, das von einer erweiterten Sichtweise auf Grafikdesign als eine Form der Wissensproduktion ausgeht, deren Rolle als eine Art und Weise verstanden werden kann, \"Dinge \u00f6ffentlich zu machen\".  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